17 Partnerschaften, um die Ziele zu erreichen

Verstärkung der Bedeutung von Umsetzung und Revitalisierung der globalen Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung

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Stärkung der weltweiten Partnerschaften sowie der Mittel (fi nanziell, technologisch und politisch) zur Umsetzung der Globalen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung

Zur Erreichung von Ziel Nr. 17 haben sich die Staaten darauf geeinigt:

  • Die Globalen Ziele in die nationalen Pläne der einzelnen Länder aufzunehmen, wobei jedes Land selbst entscheidet, welche Themen jeweils am dringendsten sind.
  • Die Abhängigkeit der ärmeren Länder von der Unterstützung reicherer Länder zu verringern. Stattdessen müssen einheimische Ressourcen gefördert werden. Alle Staaten sollen eigene technische und fi nanzielle Mittel zur Erreichung der Ziele bereitstellen können.
  • Die weniger entwickelten, ärmeren Länder bei der Umsetzung der Ziele zu unterstützen, in dem z. B. der Anteil der am wenigsten entwickelten Länder an den weltweiten Exporten verdoppelt wird.
  • Politische Entscheidungen eines Landes zu respektieren, sofern sie nicht anderen Regelungen widersprechen, die vor Ort herrschen. Es ist z. B. schwierig, Regeln zum Schutz der Bodenschätze aufzustellen, wenn deren Ausbeutung gleichzeitig erlaubt ist.
  • Sogenannte „Dreieckskooperationen“ weiter auszubauen. D. h., dass sich jeweils ein Industrieland (Deutschland), ein sich entwickelndes Schwellenland (Indien) und ein armes Land (Bangladesch) zusammenschließen. Dadurch lernen alle drei Partnerländer voneinander, miteinander und füreinander.
  • Mit Organisationen und Einzelpersonen zusammenzuarbeiten, die sich seit vielen Jahren zu globalen Themen wie Armut, Gesundheit und Bildung engagieren. Sie müssen in alle Bemühungen eingebunden werden, da ihre Erfahrung und Unterstützung nötig ist.
  • Die Ermittlung von Daten und Statistiken in allen Ländern zu verbessern, damit der Weg zur Umsetzung der Ziele dokumentiert wird.

"Our problems are man-made, therefore they may be solved by man. And man can be as big as he wants. No problem of human destiny is beyond human beings."

John F. Kennedy